Geburtstage
am 19.01.2018


Heute haben 3 BSC-er Geburtstag:


Leon
Gillwald
(22.)

Herzlichen
Glückwunsch!


gwalt_halt

BFVNOFVDFB



1.Ü50 - Altliga: Sieg an der Alten Försterei


08. Aug 2013 

Grimmi bat uns vor dem Spiel, an unseren starken Saisonabschluss anzuknüpfen, als wir die Hertha durch einen hart erkämpften Auswärtssieg um die Staffelmeisterschaft brachten. Zum Saisonauftakt ging es nun an die Alte Försterei, wo der 1. FC Union auf uns wartete. In der Vorsaison hatten sie als Tabellendritter in der Parallelstaffel den Aufstieg nur knapp verpasst, und es sollte ein schweres Spiel werden.

Wir waren zu zehnt, hatten eine gut besetzte Bank und begannen stark. Kein Wunder, wenn das Mittelfeld aus Grimmi, Didi, Hendrik und Karsten besteht, ein fast unverletzter Frank M. vorn für Unruhe sorgt und Andi, Ändy, Esti und Klaus hinten dicht machen. Besonders in der Anfangsphase ließen wir den Ball gut durch unsere Reihen laufen und setzten unsere Spitzen gut in Szene. Bereits nach zwei Minuten war Frank vorn durchgekommen und knallte den Ball leider nur gegen den Pfosten. Die Köpenicker zeigten sich beeindruckt und zogen sich in die Abwehr zurück. Wir machten das Spiel und hatten auch einige gute Torchancen – aber leider keinen Torerfolg.

Der ziemlich neue Kunstrasen war ziemlich stumpf, der Ball extrem griffig, die Sonne brannte heiß und die Sommerpause steckte uns noch in den Knochen, so dass uns der eine oder andere ungewohnte Stockfehler unterlief. So kamen die Köpenicker auch zu einigen Konterchancen. Aber auch bei ihnen, obwohl durch die Bank gute Fußballer, war die Fehlerquote etwas erhöht. Ihr größter Fehler lag aber darin, dass sie immer wieder versuchten, ihre schnellen und ballsicheren Spitzen mit Steilpässen zu schicken. Doch unsere Abwehrspieler waren ebenfalls schnell und aufmerksam, und wenn ein Steilpass nicht abgefangen wurde, konnte ich ihn erlaufen. Viel gefährlicher waren die Unioner, wenn sie vor unserem Strafraum den Ball laufen ließen oder in die Zweikämpfe gingen und dann abzogen. Das war aber zum Glück nur selten der Fall, denn die Schüsse waren nicht von schlechten Eltern!

Zur Pause stand es Null zu Null – bei leichten Vorteilen für uns. In Halbzeit Zwei war das Spiel vollkommen ausgeglichen. Wir spielten im Mittelfeld zwar cleverer, aber nicht mehr so dynamisch und ein Abspielfehler war immer drin. So lief ein Köpenicker nach etwa 10 Minuten allein auf mein Tor zu, aber ich kriegte meinen Fuß noch schnell genug in die Schussbahn. Mitte der zweiten Halbzeit hatten wir das Glück, dass der etwas tapsige Riese in der Unioner Hintermannschaft Grimmi im Strafraum von den Beinen holte und der souveräne Schiedsrichter auf Strafstoß entschied. Karsten verwandelte sicher zum 1:0 und nun musste Union hinten aufmachen. Damit ergaben sich Konterchancen für uns - knapp fünf Minuten später eroberte Grimmi im Mittelfeld den Ball, trieb ihn nach vorn und passte auf den mitgelaufenen Karsten. Auf der rechten Strafraumseite mit dem Rücken zum Tor stehend musste dieser gar nicht lange überlegen, ob er nun rechts oder links herum drehen sollte, denn beider Verteidiger stürzten sich auf ihn und ließen Grimmi in der Mitte freie Bahn. Mit der Hacke legte Karsten auf, der Torwart warf sich etwas überhastet Grimmi vor die Füße, so dass dieser den Konter mühelos zum 2:0 abschließen konnte. Ein sehr schönes Tor!

In den letzten 10 Minuten wollte Union das 50 Minuten Versäumte nachholen. Sie spielten Pressing und wir waren froh, wenn wir den Ball halbwegs kontrolliert aus der Gefahrenzone herausspielen konnten. Fünf Minuten vor Schluss hatte ein Stürmer an der Strafraumgrenze gegen drei unsere Verteidiger den Ball behaupten können und legte quer auf einen sträflich allein stehenden Unioner ab, der nur noch seinen Fuß zum Anschlusstreffer hinhalten musste. Es folgten noch ein Gewaltschuss, der von meinen Fingerspitzen an die Latte knallte, und ein Freistoß hart an der Strafraumgrenze, dann war endlich Schluss.

Grimmi konnte also sehr zufrieden sein mit uns, besonders auch mit Klaus, weil der seine Saisoneinstandslage in einem mobilen Kühlschrank angenehm temperiert reichte.