Geburtstage
am 24.06.2018

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A1 - Frust trotz Sieg


11. Mai 2014 

Es hätte der erlösende Spieltag für unsere U19 werden können. Mit einem Sieg bei gleichzeitig zu erwartenden Punktverlusten der Konkurrenz um Borea Dresden (gegen Viktoria Berlin) und Stern 1900 (gegen Magdeburg) könnte man beide Mannschaften hinter sich lassen.

Nun ja, der BSC hat seine Aufgabe erledigt und den zweiten Zu-Null-Sieg in Folge eingefahren. Nur zur Erinnerung: zu null spielte das Team zuvor noch nie und zwei Siege in Folge sind auch eine lange ausgebliebene Erfahrung aus den Vorjahren. Also chapeau, Männer!

Nachdem das Team die ersten 20 Minuten noch im Tiefschlaf verbracht hat, kamen die Chemnitzer zu mehreren guten Chancen. Obwohl die Gäste mit einer Verspätung von 30 Minuten eingetroffen waren und nur zwölf einsatzfähige Spieler aufboten, legten sie besser los und so konnte BSC-Schlussmann Fehlberg sich mit seinen Vorderleuten glücklich schätzen, dass es zur Halbzeit noch 0:0 stand.

Die Umstellungen des Trainerteams zeigten dann Wirkung auf die Leistung der Adler, sodass es nunmehr zu häufigeren Konterangriffen kam. Waren die Spieler den Anforderungen aus der ersten Hälfte, in der man das Spiel machen musste, noch nicht gewachsen, besserte sich das in Hälfte zwei. Vermehrt wurde schnell und zielstrebig gespielt, u.a. vor dem 1:0 durch den von rechts aus der Abwehr auf die Sechserposition rochierten Tugay Göcer, der mit links vollstreckte.

Die zweite Hälfte bot insgesamt mehr Tempo, das dem BSC merklich besser lag. Obwohl vieles dem Zufall überlassen blieb, da die einsetzenden Regenfälle mit starkem Wind einhergingen, gelang dem BSC-Spielmacher Motuk in der letzten Minute wieder durch einen Konter das 2:0.

Die erleichterten Jubelschreie nach dem Abpfiff wichen jedoch recht bald der Ernüchterung aufgrund der Ergebnisse der Parallelpartien. Stern gewann gegen Magdeburg, Borea gegen Viktoria Berlin. Bei letzterem Spiel schien es für die Berliner Mitstreiter von Viktoria wichtiger zu sein, die zweite Mannschaft beim Tabellenletzten 15 Tore schießen zu lassen, als den Wettbewerb in der Regionalliga am Laufen zu halten. So war der BSC-Erfolg nahezu wirkungs-, aber natürlich nicht nutzlos. Gegen Cottbus, RB Leipzig und Halle müssen nun die nötigen Punkte für den Klassenerhalt her.

BSC:
Fehlberg, Geithner, Hock, S. Baba, Kivanc, Motuk, Kaiser, Göcer, Carleo, Erdogan, Ngo, M. Baba, Schulze, Atdere, Güncenc, Aktan, Werner, Jabbar