Geburtstage
am 21.01.2018


Heute haben 4 BSC-er Geburtstag:


Cenk
Ergün
(20.)

Herzlichen
Glückwunsch!


gwalt_halt

BFVNOFVDFB



D1 - bittere 2:3-Niederlage


03. Jun 2015 

Wie leicht würde das Verfassen dieses Spielberichts fallen, wenn am Ende doch nur ein anderes Ergebnis stehen würde ... “So ist der Fußball eben”, war heute nach dem Spiel häufig zu hören. Wie wahr.
Bei traumhaften Wetterbedingungen und bei allerdings weniger traumhaftem Geläuf entwickelte sich von Beginn an ein rasantes und jederzeit spannendes D-Jugendspiel. Ja phasenweise bekamen die Zuschauer ein hochklassiges Spiel zu sehen. Der BSC übernahm rasch das Kommando und hielt bei wesentlich mehr Ballbesitz das Tempo erstaunlich hoch. Die Gäste wurden regelrecht in der eigenen Hälfte eingeschnürt, was aber dazu führte, dass vor dem Tor kaum ein Durchkommen war. In der 18. Minute war es dann ein Handspiel quasi auf der Linie, das der Schiedsrichter mit Strafstoß ahndete. Stefan trat an – leider betrug der Abstand zum Tor sicherlich mehr als die vorgeschriebenen 9 Meter – und schoss knapp links am Pfosten vorbei. Die Adler ließen nicht nach und nur ein paar Minuten später landete ein von Jacco abgegebener noch abgefälschter Schuss an der Latte, von wo er zu Stefan abprallte, der ihn beherzt einnickte. Die hochverdiente Führung. Nur 3 Minuten später pfiff der nicht immer souveräne und in dieser Situation falsch liegende Schiedsrichter auf Freistoß gegen den BSC, den der gegnerische “9er” ins linke obere Dreieck verwandelte. Liron war noch dran, konnte den Kunstschuss aber unmöglich abwehren, während er kurz danach gegen die nun etwas offensiver auftretenden Gäste zweimal bravourös klären konnte. Mit dem 1-1 ging es in die Pause.
Nach dem Wechsel sah es zunächst ein wenig so aus, also ob unsere 1.D das Tempo der ersten Halbzeit nicht mehr anschlagen konnte. Doch das änderte sich rasch, und mit derselben Leidenschaft und derselben Entschlossenheit eroberten sich die Adler die Ballhoheit zurück. In der 44. Minute konnte Osan nach guter Aktion über links mit einem Schuss ins kurze Ecke den Torwart zum erneuten Führungstreffer überwinden. Danach gab es weitere Möglichkeiten zum vielleicht vorentscheidenden 3-1, doch im Abschluss – diese Kritik sei erlaubt – hatte der BSC in dieser Phase nicht seinen besten Tag. Und so kam, was kommen musste. Ein langer Freistoß landete plötzlich auf dem Kopf des sehr starken (und uns aus dem Hinspiel bereits gut bekannten Stürmers mit der Nummer 5) und von dort im Tor. Zumindest sah es von der Seite so aus. Später hieß es, dass es eher ein Eigentor gewesen sein soll. Aber egal, das Spiel stand 2-2. Der Enttäuschung zum Trotz zeigten unsere Jungs eine gute Reaktion und griffen weiter an. Insbesondere Nicolas kurbelte das Spiel immer wieder an und feuerte eine Reihe von guten Schüssen aus der Distanz ab, die aber allesamt vom Torwart der Veilchen in überragender Manier neutralisiert werden konnten. Die Zeit verrann und als alle an den überfälligen Abpfiff glaubten, kam es noch einmal zu einem Konter der schnellen TeBe Stürmer, den wieder der “5er” eiskalt zum viel umjubelten 3-2 Siegtreffer für die Gäste vollendete. Kurz danach war das Spiel vorbei.
Was bleibt? 2-3 verloren und damit das Schicksal über den begehrten 2. Platz nicht mehr in der eigenen Hand (ein Unentschieden von Union in den letzten drei Spielen könnte das Blatt allerdings wieder wenden). Doch dieses Spiel verdient noch ein anderes Fazit: Es war ein begeisterndes Spiel, bei dem der BSC als verdienter Sieger vom Platz hätte gehen sollen. So viel Ballbesitz, so viel Tempo und auch so viel Leidenschaft. Doch Tennis Borussia trug natürlich maßgeblich dazu bei, dass die Zuschauer so auf ihre Kosten kamen. Eine gute defensive Grundordnung in der Mannschaft, rasend schnell im Vorwärtsgang und mit klaren Abschlüssen. Es ist vermutlich auch kein Zufall, dass zwei Tore nach Freistößen fallen. Drei Spiele in dieser Saison gegen Tennis Borussia und dreimal verloren. Das ist frustrierend und zumindest heute auch ein wenig brutal. Und dennoch macht gerade das Spiel heute Mut und lässt ohne Weiteres die Hoffnung zu, dass im nächsten Aufeinandertreffen die Adler als Sieger vom Platz gehen werden.