Geburtstage
am 20.01.2018


Heute haben 2 BSC-er Geburtstag:


Wissam
Mabrouk
(20.)

Herzlichen
Glückwunsch!


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C1 | C2 - doppelt gut


21. Nov 2015 

Der Spielplan hat es so gewollt: direkt nacheinander trafen die C1 und die C2 in der jeweiligen Spielklasse auf den SC Charlottenburg. Während in der Verbandsliga ein Duell auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Gäste zu erwarten war, gab es in der Landesklasse der jüngeren C2 die klare Favoritenrolle für den BSC.

Die C1 nutzte die sich bietende Chance auf den Anschluss an die Nachbarn und konnte bereits vor der Pause durch zwei Treffer von Hofmann (25.) und Neuzugang Schyschka mit seinem dritten Saisontreffer (35.) in Führung gehen. Der SCC schaffte es st zehn Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer zu erzielen, doch sollte das späte Aufbäumen nicht mehr reichen, um den Adlern die Punkte wieder wegzunehmen. Der BSC rückt nunmehr auf wenige Punkte an das obere Drittel heran, während der Abstand zu den Abstiegsplätzen wachsen konnte. Die nächste Partie gegen Schlusslicht Teutonia könnte für weiteren Aufschwung sorgen - drücken wir die Daumen!

Bereits vor der C1 erfüllte die C2 von Michael Wolf und Maximilian Schulze ihre Aufgabe gegen den SCC:

"Im 2. Heimspiel in Folge auf dem neuen Kunstrasen ging es gegen die 2.C des in der Tabelle schlechter platzierten SCC.  Der BSC lief in derselben Besetzung auf wie am letzten Samstag: Rigas, Stefan, Jordan, Fabi, Ahmad, Daniel, Joshua, Nicolas, Niki, Vini und Osan. Die Adler begannen sehr druckvoll und schnürten die Gäste aus Charlottenburg gleich minutenlang vor und im eigenen Strafraum ein. Das sah richtig gut aus. Das Bild veränderte sich aber nach nur 5 Minuten, und zwar nachdrücklich und nachhaltig. Der BSC agierte plötzlich fahrig und hektisch, fand keine Linie mehr. Wie schon in Phasen der zweiten Halbzeit gegen Empor landeten wesentlich mehr Pässe beim Gegner als beim Mitspieler. Die Charlottenburger hingegen spielten konzentriert, druckvoll und zielstrebig. Vor allem im Mittelfeld standen die Spieler des BSC zu weit weg von den Gegnern und bekamen insgesamt keinen Zugriff auf das durchaus geschickte Spiel des SCC. Befand sich der Ball in den eigenen Reihen, kam überhaupt kein Spielfluss zustande. So war das 0-1 in der 17. Minute auch verdient. Ein paar Minuten später wechselte Micha Wolf Yasid für Daniel ein. Von außen betrachtet, hätte der Wechsel auch fast jeden anderen Spieler treffen können, so verunsichert agierte der BSC. In der 26. Minute dann allerdings passierte das, was passieren muss, wenn aus dem Spiel nicht viel geht: Ecke von Vini direkt auf den Kopf von Jordan, der mit dem Kopf unhaltbar zum 1-1 einnickte. Seit Beginn der Saison suchen die Adler nun schon den Kopf des groß gewachsenen Abwehrchefs. Einen besseren Tag für das ersehnte Kopfballtor hätten sie sich nicht wünschen können. Luis Z. kam dann für Vini ins Spiel und ging nach rechts, während Joshua auf die linke Seite wechselte. Bis zum Pausenpfiff passierte aber nichts mehr; mit dem 1-1 ging es in die Kabinen.

Nach der Halbzeit ein kaum verändertes Bild. Der SCC wirkte lauffreudiger. Und dennoch war plötzlich zu erkennen, dass der BSC sich auf jeden Fall darum bemühte, die miserable erste Hälfte vergessen zu machen. Mehr Engagement, mehr Kommunikation auf dem Platz, aber immer noch zu viele Fehlpässe und kaum klare Aktionen. In der 50. Minute dann fast die Führung, als dieses Mal eine Ecke von Osan wieder den Kopf von Jordan fand, der nur knapp sein Ziel verfehlte. In der 61. und in der 63. Minute kamen Kenan für Stefan und Simon für Niki, der auf die Position von Nicolas ging. Dieser rutschte zurück auf die Sechser-Position. Und plötzlich ging ein kleiner Ruck durch das Spiel. Die Adler spielten sich zwei Chancen heraus, als sie mit einfachen und ruhigen Pässen den Ball in die Spitze trugen und Osan und Joshua immerhin zum Abschluss kamen. Hoffnung keimte auf, dass vielleicht doch noch was gehen könnte. Kurz vor Schluss dann tatsächlich die entscheidende Aktion: Nicolas nimmt überfallartig Tempo auf, dribbelt sich durch drei Gegenspieler zentral durch, passt nach rechts steil in den Strafraum, wo Osan, nicht im Abseits stehend, den Ball mit dem ersten Kontakt sehr gut annimmt und am Torwart vorbei zum umjubelten Siegtreffer ins Tor versenkt. So brutal ist Fußball, müssen sich die Gäste in dieser Sekunde gedacht haben.

Was bleibt? Die drei Punkte (und damit großartige 18 Punkte in Summe). Die Erkenntnis, auch mit einer schlechten Leistung, gewinnen zu können. Weiter die Erfahrung, dass es zwingend notwendig ist, die Konzentration in der Rückwärtsbewegung und in der Abwehr – wie heute geschehen - immer hochzuhalten, so dass man so ein Spiel ganz am Ende vielleicht doch noch mit einer einzigen Aktion entscheiden kann. Und die Vermutung, dass sich unsere Jungs richtig gute Leistungen für die verbleibenden Spiele bis zu Weihnachten aufgehoben haben."