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A1 - 5:0-Sieg lässt vom Klassenverbleib träumen


03. Mai 2014 

Zur Erinnerung: der Bericht vom Hinspiel (0:8). Vor dem Spiel gab es eigentlich eher wenige Anzeichen dafür, dass der Tag ein derart freudiges Ende nehmen sollte. Zunächst fiel der zuvor bereits angeschlagene Hieu Ngo aus, dann kam auch noch das Aufbrechen des Muskelfaserrisses bei Emre Atdere hinzu. Da in der Nacht zuvor bereits Boran Topal krank absagen musste und Spielmacher Fatih Motuk weiter gesperrt war, musste das Trainerteam der A1 ihre ersten Überlegungen zur Aufstellung umgestalten.
So rückte Tugay Göcer auf rechts ins Team, Paul Kaiser ging dafür nach links in die Viererkette. Durch den Ausfall von Ngo übernahm Enes Günenc die Rolle im zentralen Mittelfeld hinter der einzigen Spitze Kerem Kivanc. Das so entstehende Dreieck Kivanc/Güncenc/Erdogan stellte früh die Weichen im Spiel und war maßgeblich am souverän gestalteten Spielverlauf beteiligt.

Der Reihe nach: bereits früh in der Partie ging der BSC nach einer Standardsituation in Führung. Den zunächst abgewehrten Ball brachte der zuletzt wieder stärker werdende Mert Erdogan mit links in die Mitte. Der Staakener Kurras lenkte den Ball unglücklich ins eigene Tor - keine Chance für den Schlussmann der Berliner Konkurrenz.

Gerade als Staaken stärker wurde und dem BSC zahlreiche Standards am eigenen Tor einbrockte kam die Erlösung in Gestalt von Kerem Kivanc. Aus 25 Metern versenkte der zuvor bereits äußerst spielfreudige und insbesondere in der Balleroberung effektive Stürmer einen von Linksaußen Justin Schulze herausgeholten Freistoß. Auch hier gab es kein Halten - sowohl für den Staakener Keeper als auch für den Schützen, der wie befreit aufspielte und seine tolle Leistung krönte (zum Video).
Als wäre dieses Tor nicht schon aufsehenerregend genug für die zuvor selten so torgefährlichen Adler gewesen, zeigte Enes Günenc seine Klasse vor dem Tor. Geschickt von Kerem Kivanc setzte er sich nur eine Minute nach dem 2:0 gegen zwei Staakener durch und überlupfte den herausstürmenden Torhüter der Gastgeber. Der oftmals aufgrund seiner Statur unterschätzte kleine Wirbler setzte seinen Körper geschickt ein und sorgte für Begeisterung beim BSC-Anhang.

Der BSC erspielte sich in der Folge weitere Chancen, musste aber immer achtsam bleiben, da Staaken sowohl nach einer Ecke (Paul Hock klärte per Kopf auf der Linie) als auch durch einen Konter (Niklas Fehlberg klärt mit einer Fußabwehr aus kurzer Distanz) gefährlich werden konnte. Auch ein abgefälschter Freistoß brachte Gefahr auf das BSC Tor, verfehlte dieses jedoch knapp.

Den Schlusspunkt setzten die Adler dann in der 62. und 69. Minute mit einem weiteren Doppelschlag. Zunächst versenkte Serzan Baba einen vom Torhüter fallen gelassenen Ball, kurz darauf belohnte sich Mert Erdogan mit dem Treffer zum 5:0-Endstand. Besonderes Lob gebührt hier Justin Schulze, der auf links im Verbund mit Paul Kaiser eine defensiv stabile und offensiv stets dynamische Leistung bot. 

Die Umstellungen kurz vor Spielbeginn haben sich somit bezahlt gemacht. Der BSC spielte das erste Mal in dieser Saison zu Null - Gratulation an die Defensivabteilung sowie die couragierte Offensivleistung! Das nächste Spiel gegen Chemnitz  schließt für Trainer Zeljko Ristic den Kreis. Vor einem halben Jahr übernahm er im Hinspiel die Adler und hat seitdem aus neun Spielen neun Punkte geholt - für Totgeglaubte wahrlich eine respektable Ausbeute...

BSC:
Fehlberg - Kaiser, Göcer, Geithner, Hock, Carleo, Schulze, Güncenc, Erdogan, S. Baba, Kivanc, M. Baba, Werner, Atdere, Dabrowski